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Hamlet

Schauspielschüler und Dozenten der TheaterAkademieStuttgart auf Herbst-Tournee mit "Hamlet" - am 09.12. im Theater Isny

Sein oder Nichtsein – das war die Frage

Hamlet am Theater in Laufen (Südostbayrische Rundschau)

Es ist wohl eine der meistgespielten Tragödien weltweit, das Stück „Hamlet Prinz von Dänemark“ von William Shakespeare. Die Handlung bleibt bis heute spannend und viele Zitate sind Allgemeingut, so zum Beispiel „Es ist was faul im Staate Dänemark“, „die Zeit ist aus den Fugen“ oder „Sein oder Nichtsein – das ist die Frage“.

Gespielt wurde das Stück in der Laufener Salzachhalle von der Theaterkompanie Stuttgart und dazu gibt es nur eine Aussage: Einfach großartig!

Das gilt sowohl für die einzelnen Darsteller, als auch für Bühnenbild und Gags. Denn trotz aller Düsternis haben Cornelia und Christian Schlösser, die für die Inszenierung verantwortlich zeichneten, es verstanden, dass keine Langweile aufkam, dass überraschende Ideen die Szenen belebten.

Dabei kamen die Schauspieler mit wenig Requisiten und Kostümen aus. Dafür boten Hamlet (Paul Elter – einfach grandios!) und Laertes (Christoph Wittkopp, Freund von Hamlet und Sohn des Intriganten Polonius) ein aufregend echt gestaltetes Fechtduell. Und Hamlet war während der ganzen Aufführung in Bewegung, Hockte hier auf einem hohen Würfel, sprang dort unerwartet aus den Kulissen.

Was aber am meisten gewürdigt werden soll, war das eindringliche Spiel aller Akteure. Das galt außer Hamlet auch für dessen verzweifelte hin- und hergerissene Mutter Gertrud, Königin von Dänemark, dargestellt von Cornelia Schlösser, ebenso wie für Claudius (Christian Steiner), Mörder von Hamlets Vater, der Gertrud kurz nach dem Tod ihres Gatten geheiratet hatte, um König zu werden. Auch für die Figur des Polonius, Oberster Rat des Königs (Bernd Köhler). Der saß im Rollstuhl und der Regie fielen aller- hand komische Situationen ein, wie diese Rolle lebensnah gestaltet wurde. Ophelia, (Alessandra Bosch) , Tochter von Polonius und Schwester von Laertes, die an verschmähter Liebe verzweifelte und irre mit einem Sack von trockenem Eichenlaub auf die Bühne taumelte... die Bravorufe am Schluss waren sehr verdient. Dieser Hamlet in der Salzachhalle Laufen war eine großartige Leistung der Theaterkompanie Stuttgart, die wohl allen unvergesslich bleiben wird.

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Festschrift zum 20-jährigen Jubiläum

20 Jahre TheaterAkademieStuttgart mit über 350 Absolventen, die weltweit als Schauspieler, Sprecher/Sprechpädagogen oder als Theaterpädagogen tätig sind. Anlässlich dieses Jubiläums laden wir Sie ein, Leitbild und Gründungsidee der Theaterakademie in unserer Festschrift näher kennen zu lernen und freuen uns über Ihr Interesse.

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