Ausbildung Theaterpädagogik BuT

Kosten

Unterricht: Ganztägig von Montag bis Freitag
Aufnahme pro Jahr: 18 Schüler/Innen
Ausbildungsbeginn: September und Januar
Schulgebühr: € 370,- mtl.
(Für das Doppelstudium im 3. und 4. Jahr zusätzlich € 50.-)

Arbeitsschwerpunkte

Schwerpunkt der Ausbildung an der Theaterschule ist der Praxisbezug sowohl im Künstlerischen als auch im Pädagogischen: alle theaterpädagogischen Arbeitsmethoden, einschließlich der Arbeit mit der Filmkamera, werden zunächst praktisch erprobt und dann theoretisch aufgearbeitet. So verfügt jeder Student am Ende des vierjährigen Studiums über einen breiten Erlebnis- und Wissenshorizont und kann dadurch seinen individuellen Zugang zur Theaterpädagogik entdecken und ausbauen. Das erste Ausbildungsjahr der Studenten der Theaterschule findet gemeinsam mit den Studenten der Schauspielschule statt. Ab dem zweiten Jahr werden im Fachunterricht  unterschiedliche theaterpädagogische Arbeits- und Herangehensweisen erarbeitet (vergl. Ausbildungsinhalte). Im dritten Ausbildungsjahr findet der Fachunterricht im Wechsel mit Regieprojekten statt und die eigenständige Umsetzung erlernter Methoden wird erprobt. Im Abschlussjahr können supervidierte schulexternen Projekte an Brennpunktschulen und -kindergärten in Stuttgart, in Flüchtlingseinrichtungen oder an Theatern gewählt werden. Sie festigen die pädagogisch-künstlerischen Fähigkeiten des Absolventen und erleichtern den Übergang von der Theaterschule in die spätere Berufspraxis.

Ausbildungsziele

  • Staatlich anerkannter Theaterpädagoge/In, Theaterpädagoge/In BuT (Vollausbildung)
  • Entdeckung der eigenen Identität und inneren Beweglichkeit, Selbstbewusstsein, Präsenz, Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit.
  • Die Theaterpädagogik ist ein junger Beruf, für den sich ständig neue Arbeitsfelder erschließen: neben der theaterpädagogischen Arbeit an Schauspielhäusern, Opern, Kinder- und Jugendtheatern, findet die Arbeit heute auch in pädagogischen oder in wirtschaftlichen Arbeitsfeldern sowie in der kulturellen Bildung statt, dadurch eröffnen sich weite Wirkungsfelder quer durch das gesamte Spektrum der Gesellschaft. Das Erlernen unterschiedlicher theaterpädagogischer Ansätze, sowie der vielfältigen Berufsfelder, gehört darum in den Fächerkanon der Ausbildung an der Theaterschule.

Ausbildungsinhalte

• Improvisation und Theatersport
• szenische Arbeit
• Theaterpädagogik
• allgemeine Pädagogik, Methodik und Didaktik
• Regie und Projektentwicklung
• Kulturmanagement, Erstellung von Projektmappen
• Dramatherapie, Gruppendynamik
• Biografie-Theater
• Jeux Dramatique
• Forumtheater nach A.Boal
• PLayback-Theater
• Körperarbeit, Tanz, Jonglage
• Fechten, Bühnenkampf
• Arbeit am eigenen Clown und Figuren der Commedia dell arte
• Maskenspiel
• Sprechtechnik, Sprechgestaltung, Atem-Körper-Stimme, Phonetik/ Artikulation
• Theatergeschichte
• Dramenanalyse
• Szenisches Schreiben

 

Besonderheiten

Bundesweit das einzige grundständige BuT-anerkannte Ausbildungsinstitut.

Praxisorientierter Unterricht, sowie Bühnenpraktika als Theaterpädagoge, als Regieassistent und/oder Beleuchter im Tourneebetrieb der TheaterKompagnieStuttgart, bei Produktionen des Alten Schauspielhaus Stuttgart oder der Landesbühne Tübingen bieten die Möglichkeit, supervidierte Berufserfahrungen mit Workshops, Podiumsdiskussionen, Klassenbesuchen und Dramaturgiegesprächen zu sammeln.

Im  dritten Jahr Erwerb des Zertifikats  Spielleiter für Theaterpädagogik.

Externe Praxisprojekte an Brennpunktschulen - und kindergärten in Stuttgart

Projekte mit Flüchtlingen

Die Möglichkeit der Kombination mit anderen Studiengängen an der TheaterAkademieStuttgart (sog. Doppelstudium)